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Görings private Spitzel-Armee: Sein Geheimdienst beschattete sogar Goebbels

Der Name klingt harmlos, doch tatsächlich verbarg sich hinter dem »Forschungsamt des Reichsluftfahrtministeriums« der größte und bis heute weitgehend unbekannte Geheimdienst der Nazis. Niemand war vor der Telefonüberwachung des Amtes sicher - nicht einmal Propagandaminister Joseph Goebbels.

Obwohl das »Forschungsamt des Reichsluftfahrtministeriums« von Hermann Göring wie ein Privatdienst geleitet, mitten in Berlin residierte, war es nicht nur der deutschen Bevölkerung, sondern auch den Alliierten unbekannt. Dabei leisteten Görings Lauscher, maßgeblich unterstützt von der Deutschen Reichspost, hervorragende Arbeit.

Das Forschungsamt entwickelte sich nach seiner Gründung im April 1933 rasch zu einem wichtigen Machtinstrument seines Chefs Göring. In den letzten Kriegswochen vernichteten seine Mitarbeiter fast alle Unterlagen des Amtes, weil sie seine Tätigkeit unbedingt auch nach dem Ende des Dritten Reiches geheim halten wollten. Mit Erfolg - bis heute sind die Existenz und die Tätigkeit der bis zu 6000 Mitarbeiter weitgehend unbekannt.

Eine ungeheure Zahl an Telefonaten wurde abgehört - darunter auch intime Gespräche von Franklin D. Roosevelt und Winston Churchill

Sie lasen im Frieden und im Krieg den feindlichen Funkverkehr mit und belauschten ausländische Regierungen und Staatsmänner, Diplomaten und deutsche NS-Gegner. Selbst US-Präsident Franklin D. Roosevelt und der britische Premierminister Winston Churchill wurden abgehört. Die Alliierten waren ahnungslos. Insgesamt wurden mindestens eine halbe Million Gespräche belauscht und zum Teil aufgezeichnet - in einer Zeit, in der es viel weniger Telefonanschlüsse gab als heute und die zu überwachenden Personen gezielt ausgesucht wurden.

Das Amt, technisch auf dem neuesten Stand ausgerüstet und ständig im Konkurrenzkampf mit vergleichbaren anderen NS-Institutionen, lieferte Adolf Hitler wichtige außenpolitische Informationen, die er gezielt einsetzte. Für Hermann Göring war es ein sehr wichtiges, heute weit unterschätztes Instrument zum Ausbau seiner persönlichen Macht. Obwohl die einstmals riesigen Aktenbestände in den letzten Wochen des Zweiten Weltkrieges vernichtet wurden, liefert das Buch einen spannenden und erhellenden Einblick in die Geschichte des Forschungsamtes.

Görings NSA

Armin Fuhrer
Gebunden, 248 Seiten
Kopp Verlag
Artikelnummer: 130329
ISBN-13 : 9783957681942
Gewicht: 472.00 Gramm

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Beschreibung:

Der Name klingt harmlos, doch tatsächlich verbarg sich hinter dem »Forschungsamt des Reichsluftfahrtministeriums« der größte und bis heute weitgehend unbekannte Geheimdienst der Nazis. Niemand war vor der Telefonüberwachung des Amtes sicher - nicht einmal Propagandaminister Joseph Goebbels.

Obwohl das »Forschungsamt des Reichsluftfahrtministeriums« von Hermann Göring wie ein Privatdienst geleitet, mitten in Berlin residierte, war es nicht nur der deutschen Bevölkerung, sondern auch den Alliierten unbekannt. Dabei leisteten Görings Lauscher, maßgeblich unterstützt von der Deutschen Reichspost, hervorragende Arbeit.

Das Forschungsamt entwickelte sich nach seiner Gründung im April 1933 rasch zu einem wichtigen Machtinstrument seines Chefs Göring. In den letzten Kriegswochen vernichteten seine Mitarbeiter fast alle Unterlagen des Amtes, weil sie seine Tätigkeit unbedingt auch nach dem Ende des Dritten Reiches geheim halten wollten. Mit Erfolg - bis heute sind die Existenz und die Tätigkeit der bis zu 6000 Mitarbeiter weitgehend unbekannt.

Eine ungeheure Zahl an Telefonaten wurde abgehört - darunter auch intime Gespräche von Franklin D. Roosevelt und Winston Churchill

Sie lasen im Frieden und im Krieg den feindlichen Funkverkehr mit und belauschten ausländische Regierungen und Staatsmänner, Diplomaten und deutsche NS-Gegner. Selbst US-Präsident Franklin D. Roosevelt und der britische Premierminister Winston Churchill wurden abgehört. Die Alliierten waren ahnungslos. Insgesamt wurden mindestens eine halbe Million Gespräche belauscht und zum Teil aufgezeichnet - in einer Zeit, in der es viel weniger Telefonanschlüsse gab als heute und die zu überwachenden Personen gezielt ausgesucht wurden.

Das Amt, technisch auf dem neuesten Stand ausgerüstet und ständig im Konkurrenzkampf mit vergleichbaren anderen NS-Institutionen, lieferte Adolf Hitler wichtige außenpolitische Informationen, die er gezielt einsetzte. Für Hermann Göring war es ein sehr wichtiges, heute weit unterschätztes Instrument zum Ausbau seiner persönlichen Macht. Obwohl die einstmals riesigen Aktenbestände in den letzten Wochen des Zweiten Weltkrieges vernichtet wurden, liefert das Buch einen spannenden und erhellenden Einblick in die Geschichte des Forschungsamtes.