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Der Kampf ist nicht zu Ende

Klaus Schroeder, Monika Deutz-Schroeder
Gebunden, 304 Seiten
Kopp Verlag
Artikelnummer: 130738

Preis: 26,00

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ISBN-13 : 9783451382987
Gewicht: 516.00 Gramm

Der Kampf ist nicht zu Ende

Prof. Klaus Schroeder, wissenschaftlicher Leiter des Forschungsverbundes SED-Staat, und Monika Deutz-Schroeder haben ihre langjährigen Forschungen zum Thema Linksextremismus in der ersten Gesamtdarstellung linker Gewalt in der Bundesrepublik zusammengefasst.

»Die Linke, nicht nur die aktuell gewaltbereite, mobilisiert, indem sie versucht, potenzielle Sympathisanten gegen Besitzende aufzuhetzen, ungeachtet der individuellen Leistung. Da vielen Linken das Denken in Kategorien von Eigenverantwortung und Leistungsbereitschaft fehlt, gehört der Sozialneid quasi zu ihrem relevanten Handgepäck.

Die militante Linke, die sich bis zum heutigen Tag als revolutionär versteht, zielt mit ihrer Politik, zu der auch Gewalt gehört, auf einen Umsturz mit grundlegenden Folgen. Der bürgerliche Staat soll zerschlagen und die bürgerliche Gesellschaft zerstört werden.

Der Antrieb für linke Gewalt in der Bewegungsphase ist die Verunsicherung der herrschenden Eliten und der Versuch, über den revolutionären Kern hinaus weitere Personen in den Kampf miteinzubeziehen. Der Aufruhr, zumeist Riot genannt, soll (wie in Hamburg während der Proteste gegen den G20-Gipfel) die Staatsmacht, sprich: die Polizei, so unter Druck setzen, dass sie die Kontrolle über Räume und Personen verliert.

Wenn die Linke an die Macht gekommen ist, hat sie, wie die Beispiele Russland, China, Nordkorea und so weiter zeigen, sofort ein diktatorisches Schreckensregime errichtet. Das Bürgertum wurde ausgeplündert, die vorhandenen Ressourcen anders verteilt. Die Privilegierten waren aber nicht die Massen, sondern die ehemaligen Revolutionäre, die sich nach der Revolution als neue Machthaber gerierten.

Das Ziel für revolutionäre Gewalt ist insofern der Umsturz und die Neuverteilung der Ressourcen vermeintlich zugunsten der Unterprivilegierten, tatsächlich aber zugunsten der einstigen Revolutionäre.«

Prof. Klaus Schroeder in einem Interview mit dem Online-Magazin Telepolis

Mit diesen Argumentationen wird linke Gewalt in den Mainstream-Medien oft legitimiert:

  • Linke Gewalt ist angesichts der rechten Gewalt nicht der Rede wert;
  • wer linke Gewalt betont, relativiert rechte Gewalt;
  • linke Gewalt zielt auf eine bessere Welt;
  • linke Gewalt ist Reaktion auf reale Missstände und richtet sich zumeist nur gegen Sachen;
  • linke Gewalt ist gute Gewalt, denn sie dient hehren Zielen. Rechte Gewalt dagegen ist böse Gewalt. 
  • linke Gewalt ist, wenn nicht politisch, so doch zumindest moralisch gerechtfertigt.